
Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) ist die zentrale Behörde der Bundesrepublik Deutschland für geodätische Informationen und Kartenprodukte. Gegründet im Jahr 1955, hat das BKG die Aufgabe, die Grundlagen für die Landvermessung und die geodätische Infrastruktur in Deutschland zu schaffen und zu pflegen. Es sorgt für die Bereitstellung von präzisen geodätischen Daten und bietet verschiedene Arten von Karten, Geoinformationen und Dienstleistungen für öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und die allgemeine Öffentlichkeit an. Das BKG ist zudem eine wichtige Anlaufstelle für die Forschung in den Bereichen Kartographie, Geoinformatik und Geodäsie. Es pflegt nationale und internationale Kooperationen und unterstützt Bildungsangebote im Bereich der Geowissenschaften. Die Dienstleistungen umfassen unter anderem die Bereitstellung von digitalen Karten, die Durchführung von Vermessungen sowie die Entwicklung und den Betrieb von Geodateninfrastrukturen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Arbeit des BKG ist die Bereitstellung von Daten für die Bundes- und Landesbehörden, die für die Raumordnung, Stadtplanung und Umweltüberwachung entscheidend sind. Das BKG ist ein wichtiger Partner in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und bietet kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachleute aus der Branche an. Mit einem Team von etwa 300 Beschäftigten zählt das BKG als mittelständische Organisation. Es spielt eine entscheidende Rolle in der Bereitstellung von präzisen geodätischen Informationen, die in der modernen Gesellschaft unverzichtbar sind.
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