Die Universität zu Köln ist eine der größten und forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands mit einem vielfältigen Fächerangebot. Sie bietet mit ihren sechs Fakultäten und ihren interfakultären Zentren ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen und international herausragender Profilbereiche.
Mit der Professur verbunden ist die verantwortliche Leitung der klinischen Epidemiologie für den Forschungsbereich Kardioonkologie. Weitere Aufgaben umfassen die Lehre im Medizinstudium sowie die Mitwirkung im Masterstudiengang Versorgungswissenschaft. Die Medizinische Fakultät möchte mit dieser Professur das Gebiet der kardioonkologischen Forschung auf dem Campus weiter stärken. Neben den bereits grundlagenwissenschaftlich und klinisch aktiven Arbeitsgruppen der kardiovaskulären Medizin und der Onkologie soll dieser Querschnittsbereich durch epidemiologische Forschung weiter zusammengeführt und ausgebaut werden. Dies bietet dem Neuberufenen die Möglichkeit, auf Basis bestehender bewährter Strukturen innovative und zukunftsweisende interdisziplinäre Konzepte deutschlandweit zu entwickeln und umzusetzen.
Die Ausschreibung richtet sich an Persönlichkeiten, die in der klinischen Epidemiologie ausgewiesen sind und über Expertise in kardiovaskulären oder onkologischen Fragestellungen verfügen. Gesucht werden erfahrene Expert*innen mit praktischer Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Kohortenstudien sowie einer hohen Bereitschaft, die enge Interaktion beider Fachbereiche auch für die epidemiologische Forschung weiterzuentwickeln. Voraussetzungen sind qualitativ hochwertige, einschlägige Publikationen in international anerkannten Fachzeitschriften, erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel als Antragsteller*in, nachgewiesene Erfahrungen in epidemiologischen Forschungsprojekten, Erfahrungen in Personalführung sowie in der Zusammenarbeit mit verschiedenen klinischen Fächern. Ein besonderes Engagement und Interesse an der Lehre im Medizinstudium sowie die Bereitschaft, den Modellstudiengang Medizin und weitere Studiengänge und Graduiertenprogramme aktiv mitzugestalten, werden erwartet. Eine Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen werden erwartet. Enge Zusammenarbeit mit den ansässigen Max-Planck-Instituten für Biologie des Alterns und für Stoffwechselforschung, den Kliniken und Einrichtungen des Universitätsklinikums Köln, den einschlägigen Netzwerken der Universität zu Köln sowie dem Querschnittsbereich „Gesundheit, Mensch, Gesellschaft“ wird vorausgesetzt.
Die Universität zu Köln bietet ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld, vielfältige Angebote zur professionellen Personalentwicklung sowie Unterstützung für Dual‑Career‑Paare und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Professur ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für die Dauer von 5 Jahren zu besetzen. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des 36. Hochschulgesetz NRW. Das Lehrdeputat umfasst in der Regel neun Semesterwochenstunden. Spätestens im fünften Jahr nach Dienstbeginn ist eine Tenure‑Evaluation gemäß der Ordnung zur Qualitätssicherung nach Tenure‑Track Ordnung plus der Universität zu Köln vorgesehen, auf deren Grundlage wird über die Verstetigung auf eine W2‑Professur entschieden. Die Universität zu Köln fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Bewerbungen von Frauen werden nach Maßgabe des LGG NRW bevorzugt berücksichtigt. Wir begrüßen ausdrücklich alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
#J-18808-LjbffrVeröffentlichungsdatum:
29 Apr 2026Standort:
KölnTyp:
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Angestellt
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