Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ist ein lebendiger Ort der Kunst, der Forschung und der Lehre. Renommierte Fachleute aus Filmpraxis und Wissenschaft betreuen die Studierenden intensiv und individuell. An der einzigen deutschen Filmuniversität wird innovative Forschung mit, im und zu Film und anderen audiovisuellen Medien vorangetrieben. Die Hochschule ist ein weltoffener und diskriminierungsfreier Raum für kulturelle und gesellschaftliche Auseinandersetzung.
Die Stellen sind auf drei Jahre befristet (mit der Option der Verlängerung um ein Jahr). Bei einer Einstellung als Akademische*r Mitarbeiter*in erfolgt die Beschäftigung unter Anrechnung möglicher Vordienstzeiten nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in der jeweils gültigen Fassung.
Das Vorhaben CINEMATIC FUTURES dient dem Aufbau eines inter- und transdisziplinären Forschungskollegs an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Thematisch adressiert das Kolleg die tiefgreifenden technologischen Transformationen audiovisueller Medienproduktion durch generative Künstliche Intelligenz (KI) und virtuelle Produktionstechnologien (VP). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie generative KI und integrierte Echtzeittechnologien filmische Produktionsprozesse, audiovisuelle Ästhetik und künstlerische Ausdrucksformen verändern. Untersucht wird, wie diese Veränderungen wissenschaftlich, künstlerisch und technologisch gestaltet und in neue Standards überführt werden können, um zukunftsweisende Erzählformen und cineastische Darstellungen zu ermöglichen. CINEMATIC FUTURES wird im CX Studio der Filmuniversität angesiedelt und von den dortigen Professor*innen geleitet. Eine Postdoc-Stelle unterstützt die Einzelvorhaben und koordiniert die übergreifende Agenda des Forschungskollegs in enger Zusammenarbeit mit den Professor*innen.
Die hier ausgeschriebenen Promotionsstellen widmen sich je einem der folgenden Forschungsfelder:
1. Realtime Sound Architectures in Cinematic Pre-Production: Im Zentrum steht die Frage, wie Echtzeit-Audiotechnologien einen frühzeitigen Einbezug von Tonmaterial und musikalischen Elementen als gestalterische Komponenten in etablierte Infrastrukturen der (Prä-)Produktion ermöglichen können und welche Auswirkungen dies auf die konzeptionelle sowie prozessuale Entwicklung audiovisueller Werke hat.
2. Experimental Realtime Interactions for Cinematic Art: Das Projekt untersucht, wie Realtime-Rendering, sensorbasierte Schnittstellen und KI-gestützte Interaktionsmodelle neue Formen cineastischer Inszenierung hervorbringen und welche Konsequenzen sich daraus z.B. für die ästhetische Gestaltung, künstlerische Kontrolle, Zuschauer*innenbeziehungen und audiovisuelle Formate ergeben.
Die Stellen bieten die Möglichkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Lehre und Forschung im CX Studio sowie den fachlich angrenzenden Forschungszentren der Filmuniversität. Die Bereitschaft hierzu wird vorausgesetzt, ebenso die Mitarbeit an der übergreifenden Modellbildung zu CINEMATIC FUTURES sowie die Dissemination der Forschungsergebnisse.
Da es sich um Qualifizierungsstellen handelt, steht entsprechend § 52 Absatz 4 BbgHG mindestens ein Drittel der Arbeitszeit für die eigene Qualifizierung (wissenschaftlich-künstlerische Promotion) zur Verfügung. Mit der Bewerbung ist eine Forschungsskizze einzureichen, in der Sie darlegen, welches der zwei oben genannten Forschungsfelder Sie bearbeiten möchten und welche fachlichen, wissenschaftlichen oder praktischen Erfahrungen Sie für das geplante Promotionsvorhaben qualifizieren. Darüber hinaus soll die Skizze eine eigenständige Forschungsfrage sowie ein geeignetes methodisches Vorgehen innerhalb des gewählten Forschungsfeldes skizzieren.
Für die Erfüllung der genannten Aufgaben sind zudem erwünscht:
Die Filmuniversität schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die Filmuniversität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert daher qualifizierte Bewerberinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung werden Frauen unter Voraussetzung des § 7 Absatz 4 BbgHG sowie schwerbehinderte Menschen und diesen gleichgestellte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in Ihrer Bewerbung hin und teilen Sie uns gerne mit, ob Sie im Zuge des Bewerbungsprozesses Unterstützung benötigen. Wir freuen uns ausdrücklich über Bewerbungen von Personen aus dem Ausland, mit Migrationshintergrund oder mit Betreuungsaufgaben. Als familienfreundliche Universität unterstützen wir Sie und Ihre Familie in verschiedenen Lebenssituationen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bieten hierzu gezielte Maßnahmen im Rahmen der Charta „Familie in der Hochschule“.
Richten Sie bitte bis zum an die Filmuniversität ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal.
#J-18808-LjbffrVeröffentlichungsdatum:
30 Jul 2026Standort:
PotsdamEinsatzort:
Potsdam, DeutschlandTyp:
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