Kennziffer: IV-370/25 Veröffentlicht: Beginn: frühestmöglich, unbefristet Vergütung: Besoldungsgruppe W3 Umfang: 100% Arbeitszeit; Teilzeitbeschäftigung ggf. möglich Bewerbungsfrist:
An der Technischen Universität Berlin– Fakultät IV– Elektrotechnik und Informatik– Institut für Hochfrequenz-– Halbleiter-Systemtechnologien– ist gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik im Berliner Modell, eine Universitätsprofessur– BesGr. W3für das Fachgebiet „Optoelektronik“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Die Professur widmet sich wissenschaftlich ganzheitlich sowie trans- und interdisziplinär der Technologie von optoelektronischen Bauelementen auf Basis von III‑/V‑Verbindungshalbleitern– vom Material über die Prozesstechnologie bis zu Anwendungen– unter Berücksichtigung einer effizienten und nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus verantwortet der*die Stelleninhaber*in das Forschungsfeld „Photonik“ am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH). Neben der engen Kooperation innerhalb der TUBerlin mit anderen Fachgebieten aus der Elektrotechnik und Physik ist eine Verzahnung mit nationalen und internationalen Forschungs- und Industriepartnern erforderlich. Die Professur ist mit einer Lehrverpflichtung von 2Semesterwochenstunden verbunden, die vorzugsweise in den Studiengängen der Elektrotechnik und Technischen Informatik/Computer Engineering zu erbringen sind. Zu den weiteren Aufgaben gehören Führung und Leitung des Fachgebietes und von Mitarbeitenden, Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs, Frauen und gesellschaftlicher Vielfalt, Wissens- und Technologietransfer, Initiativen zur Internationalisierung, gender- und diversitykompetentes und nachhaltigkeitsorientiertes Handeln sowie Gremien- und Kommissionsarbeit. Bewerber*innen werden gebeten, eine erste konzeptionelle Darstellung der geplanten Forschungs- und Lehrtätigkeit der Bewerbung beizufügen. Vorausgesetzt wird die Fähigkeit, in deutscher und englischer Sprache zu unterrichten, oder die Bereitschaft, fehlende Sprachkenntnisse in angemessener Zeit zu erwerben.
Erfüllung der Berufungsvoraussetzungen gemäß §100BerlHG; hierzu gehören ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, wie z.B. eine positiv evaluierte Juniorprofessur, Habilitation oder äquivalente Leistungen sowie pädagogische Eignung, nachgewiesen durch ein Lehrportfolio (nähere Informationen dazu auf der TUB-Webseite: Es wird eine fachlich ausgewiesene Persönlichkeit mit internationaler Reputation und fundierten Kenntnissen im o.g. Feld gesucht, insbesondere im Bereich der GaAs- und GaN-basierten Optoelektronik. Kompetenzen in der Halbleiter-Technologieentwicklung werden vorausgesetzt. Wir erwarten Erfahrungen mit interdisziplinären Forschungsgruppen, nachgewiesen durch hochrangige Publikationen, und/oder verantwortlicher Tätigkeit in entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Fähigkeit zur Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, die auch durch Planung, Akquise und Durchführung entsprechender nationaler und internationaler Projekte nachgewiesen werden kann. Fähigkeit und Verantwortung für die Leitung und strategische Entwicklung Ihres Fachgebietes und Ihrer Mitarbeitenden, Engagement in der Nachwuchsförderung sowie Gender- und Diversitykompetenz. Die Bereitschaft für Initiativen in der Wissenschaftskommunikation sowie im Wissens- und Technologietransfer sind erwünscht.
Die Technische Universität Berlin und das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordern deshalb qualifizierte Bewerberinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TUBerlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, die Ziele der Chancengleichheit. Die TU Berlin möchte ihre Berufungsverfahren chancengerechter gestalten und hat dazu in einem Pilotprojekt ein Formular zur Berücksichtigung des akademischen Alters in Berufungsverfahren entwickelt.
Fragen bezüglich des Ferdinand-Braun-Instituts beantwortet Ihnen gerne der wissenschaftliche Geschäftsführer Prof. Dr. Patrick Scheele ( ).
Die Stellenausschreibung ist auch im Internet abrufbar unter:
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Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.
Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung:
Wir haben die Ideen für die Zukunft. Zum Nutzen der Gesellschaft.
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#J-18808-LjbffrVeröffentlichungsdatum:
06 Aug 2026Standort:
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