An der Technischen Universität Darmstadt ist im Fachbereich Chemie zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Universitätsprofessur (W3) für „Experimentelle Physikalische Chemie der Kondensierten Materie“ zu besetzen.
Die TU Darmstadt steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Die tiefgreifenden globalen Veränderungsprozesse – von Energiewende bis zu Künstlicher Intelligenz – gestalten wir durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit. Unsere Spitzenforschung bündeln wir in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials. In der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ist die TU Darmstadt fest verankert und zeichnet sich durch Weltoffenheit und starke internationale Orientierung aus. Als eine der drei Rhein-Main-Universitäten (RMU) kooperiert die TU Darmstadt eng mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Forschung, Studium und Lehre, der Förderung junger Wissenschaftler:innen sowie dem Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft. Für Diversität und Gleichstellung setzt sich die TU Darmstadt aktiv ein. Wir betrachten Vielfalt als Schlüssel für kreative Lösungen und gesellschaftlichen Fortschritt. Als Institution legen wir großen Wert auf eine dialogorientierte und wertschätzende Führungskultur, die von Innovationskraft, der Förderung unserer Mitarbeitenden und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit geprägt ist.
Der Fachbereich Chemie der TU Darmstadt bietet wissenschaftliche Lösungen für viele Herausforderungen der Gegenwart und konzentriert sich sowohl auf die Grundlagenforschung als auch auf die angewandte Forschung. Die Forschung des Fachbereichs Chemie fokussiert sich vorwiegend auf drei Forschungsschwerpunkte:
Wir bieten einzigartige Möglichkeiten für interdisziplinäre Forschung, da unsere Expertisen die Anorganische, Organische, Physikalische, Theoretische, Technische, Makromolekulare Chemie und Biochemie umfassen. Diese bilden die Grundlage für unsere starke kollaborative Forschung. Auch bietet die chemische und biochemische Industrie im Rhein-Main-Gebiet vielfältige Anknüpfungspunkte und hervorragende Möglichkeiten zur Kooperation.
Ihre AufgabenGesucht wird ein Forschungsprofil, das experimentellen Methoden zur Untersuchung kondensierter Materie weiterentwickelt und auf aktuelle Fragestellungen der Physikalischen Chemie anwendet, insbesondere in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:
Die Forschung der zukünftigen Stelleninhaberin bzw. des zukünftigen Stelleninhabers soll eng mit der Forschungsstrategie des Fachbereichs verzahnt sein, insbesondere den Forschungsschwerpunkten Sustainable Catalysis und/oder Polymer Science & Engineering , und bietet die Möglichkeit, eine Brückenfunktion zwischen den Schwerpunkten einzunehmen. Ausgehend von dem eigenen Forschungsprofil ist ein synergistischer Bezug zu den Arbeiten des Sonderforschungsbereichs (SFBs) 1487 „Eisen, neu gedacht!“ und/oder des neuen SFBs 1767 „Papier – Mit maßgeschneiderten Eigenschaften zu neuen Anwendungen“ gewünscht.
Die Professur bietet die Möglichkeit zu einer aktiven Beteiligung an strategischen Kooperationen:
In der Lehre soll die Physikalische Chemie in ihrer gesamten Breite in allen deutschsprachigen Bachelor-Studiengängen des Fachbereichs Chemie vertreten werden. Darüber hinaus werden Spezialvorlesungen in den Master-Studiengängen u.a. zu experimentellen Methoden der kondensierten Materie (z.B. NMR) auch in englischer Sprache erwartet. Die Mitwirkung an allgemeinen Lehraufgaben (z.B. Mathematik für Chemie studierende, Allgemeine Chemie) des Fachbereichs Chemie in Haupt- und Nebenfach wird ebenfalls vorausgesetzt.
Ihr ProfilGesucht wird eine international ausgewiesene Forscherpersönlichkeit, die das Gebiet der Experimentellen Physikalischen Chemie der Kondensierten Materie in Forschung und Lehre vollumfänglich vertritt und deren Eignung zur selbständigen Forschung durch die Promotion und zusätzlich entweder durch Habilitation oder durch habilitationsäquivalente Leistungen nachgewiesen ist.
Hier sind insbesondere folgende Punkte relevant:
Die weiteren Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 67 und § 68 des hessischen Hochschulgesetzes.
Die TU Darmstadt und ihr Umfeld sind als Teil der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main gekennzeichnet durch gelebte Internationalität. Kernelement davon ist ein weltoffenes Klima mit funktionaler Mehrsprachigkeit an unserer Universität. Daher werden sehr gute englische und – spätestens nach drei Jahren – gute deutsche Sprachkenntnisse erwartet.
Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. Die TU Darmstadt hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil an Professorinnen weiter zu erhöhen und so möchten wir ausdrücklich Wissenschaftlerinnen motivieren sich zu bewerben.
Wir bietenDie Einstellung erfolgt i.d.R. im Beamtenverhältnis mit einer qualifikationsabhängigen Besoldung.
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