Am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist im Rahmen des Exzellenzclusters ROOTS - "Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten" - zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W 1-Professur (mit Tenure Track nach W 2) für Ur- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Archäoklimatologie für zunächst vier Jahre (erste Phase) zu besetzen.
DerDie zukünftige Stelleninhaber in soll das Fachgebiet Ur- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Archäoklimatologie in Forschung und Lehre vertreten. Archäoklimatologie ist ein in die archäologische Forschung integrierter Schwerpunkt, in dem die Rekonstruktion lokaler bis globaler Klimaveränderungen mit den sozio-kulturellen Rekonstruktionen prähistorischer und historischer Gesellschaften abgeglichen werden. Dabei stehen Konnektivitäten zwischen klimatischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Aspekten vergangener Umwelten und Gesellschaften im Mittelpunkt.
AufgabenBei positiver Zwischenevaluation der ersten Phase der Juniorprofessur ist beabsichtigt, das Beamtenverhältnis auf Zeit um weitere zwei Jahre zu verlängern (zweite Phase). Nach erfolgreicher Evaluation und bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen des 62a des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein ist es das Ziel, die Professur auf eine W2-Professur ohne Befristung anzuheben. Hierzu wird an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel neben der Zwischenevaluierung der Juniorprofessur ein gesondertes Evaluierungsverfahren, in der Regel während der zweiten Phase der Juniorprofessur, nach geltender Satzung durchgeführt.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel versteht sich als moderne und weltoffene Arbeitgeberin. Sie begrüßt Bewerbungen unabhängig von Alter, Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Sie fördert die Gleichberechtigung der Geschlechter. Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein: Bewerbungen von Schwerbehinderten und ihnen Gleichgestellten werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ausdrücklich begrüßt werden Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
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