W2-Professur für das Fachgebiet „Mathematik, Arbeitsrichtung Künstliche Intelligenz in der Mathematik (AI4Math)“ Gemeinsame Berufung („Berliner Modell“) mit dem Zuse-Institut Berlin (ZIB)
Fakultät II – Mathematik und Naturwissenschaften, Institut für Mathematik
Über uns Die Technische Universität Berlin ist mit rund 35.000 Studierenden, rund 350 Professuren und rund 7.000 Beschäftigten Exzellenzuniversität im Rahmen der Berlin University Alliance. Wir schätzen die Vielfalt unserer Mitglieder, verfolgen die Ziele der Chancengleichheit und sind als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
Das Zuse-Institut Berlin (ZIB) ist ein führendes Forschungsinstitut in angewandter Mathematik, Künstlicher Intelligenz, datengetriebenen Methoden und Hochleistungsrechnen (AI+HPC). Es verbindet Modellierung, Maschinelles Lernen und Rechnen, um Innovationen in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu ermöglichen. Das ZIB bietet eine international sichtbare Forschungsumgebung mit Zugang zu modernster HPC- und KI-Infrastruktur und ist als Mitglied der Nationalen Hochleistungsrechenallianz (NHR) ein zentraler Akteur in der deutschen Forschungslandschaft.
Ihre Aufgaben - Leitung einer neu eingerichteten Forschungsgruppe am ZIB entsprechend der Denomination.
- Vertretung des Fachgebiets „Mathematik, Arbeitsrichtung Künstliche Intelligenz in der Mathematik (AI4Math)“ in der Lehre an der TU Berlin (Lehrverpflichtung: 2 LVS; Lehrveranstaltungen in Deutsch und Englisch ).
- Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz in der Mathematik .
- Lehre vornehmlich in mathematischen Studiengängen sowie im Mathematik-Service für nichtmathematische Studiengänge.
- Betreuung von Studierenden bei Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) und Doktorand*innen.
- Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs, Frauen und gesellschaftlicher Vielfalt.
- Wissens- und Technologietransfer, Gremien- und Kommissionsarbeit.
- Initiativen zur Internationalisierung sowie gender- und diversitykompetentes, nachhaltigkeitsorientiertes Handeln.
- Aktive Beteiligung an bestehenden Verbundprojekten, insbesondere:
- Exzellenzcluster Math+ (inkl. Berlin Mathematical School)
- Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation (IMoS )
- Mitgestaltung neuer Initiativen.
Ihr Profil Die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 100 Abs. 1 und 2 Berliner Hochschulgesetz müssen erfüllt sein. Dazu gehören:
- Abgeschlossenes, einschlägiges Hochschulstudium in Mathematik oder einem vergleichbaren Fach.
- Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen.
- Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, z. B. im Rahmen einer Juniorprofessur , Tätigkeit als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an einer Hochschule/außeruniversitären Forschungseinrichtung oder in der Wirtschaft.
- Pädagogische Eignung, nachweisbar durch Lehrerfahrung und ein Lehrportfolio .
Erwartet wird ein international sichtbares Profil in mindestens einem der folgenden Themenfelder:
- Generative Modelle für mathematische Strukturen
- Proof Assistants und automatisierte Beweisverfahren
- KI-beschleunigte Algorithmen in Algebra, Geometrie, Optimierung oder Kombinatorik
Das Profil soll die bestehenden Ausrichtungen am Institut für Mathematik und ZIB sinnvoll ergänzen.
Weitere Anforderungen:
- Nachweis einschlägiger Publikationen in international anerkannten Journalen/Proceedings mit Begutachtungsverfahren.
- Erfahrung in der Betreuung von Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) und akademischer Selbstverwaltung.
- Erfahrung in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittel- und Verbundprojekten .
- Fähigkeit zur Leitung und strategischen Entwicklung des Fachgebiets sowie der Mitarbeitenden.
- Engagement in Nachwuchs- und Frauenförderung , Gender- und Diversity-Kompetenz.
- Wertschätzender Umgang mit allen Beschäftigtengruppen, insbesondere mit Mitarbeitenden aus Technik, Service und Verwaltung (MTSV).
- Interdisziplinäre Kooperationen, Initiativen in Wissenschaftskommunikation und Wissens- und Technologietransfer .
Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt; Bewerbungen nicht-deutschsprachiger Wissenschaftler*innen mit Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache sind willkommen.
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