W3-Professur „Wissenschafts- und Technikgeschichte“ am Historischen Institut der Universität Stuttgart zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Die Universität Stuttgart ist eine führende technisch orientierte Universität in Deutschland in einer der bedeutendsten Hightech- und Industrieregionen Europas. Sie steht für die interdisziplinäre Integration von Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf der Grundlage disziplinärer Spitzenforschung.
AufgabenDie Professur vertritt die Wissenschafts- und Technikgeschichte in ihrer gesamten Breite in Forschung und Lehre, insbesondere im eigenständigen B.A.-Studiengang Geschichte der Naturwissenschaft und Technik. Sie ist an der Schnittstelle von Wissenschafts- und Technikgeschichte angesiedelt und rückt die Interaktion beider Felder in den Fokus, etwa hinsichtlich Digitalisierung/Computerisierung, Energie, Mobilität, Bio-, Nano- oder Quantentechnologie. Dabei sollen auch gesellschaftliche Transformationsprozesse exemplarisch untersucht und Bezüge zur Regional-, Global-, Kultur-, Wirtschafts- bzw. Unternehmergeschichte hergestellt werden.
Erwünscht sind Erfahrungen in der Kooperation mit den Digital Humanities. Es wird erwartet, dass die/der Inhaber/in der Professur eng mit den anderen Professuren am Stuttgarter Historischen Institut, insbesondere mit der Professur für Unternehmensgeschichte, zusammenarbeitet und sich an deren Forschungsschwerpunkten sowie an denjenigen der Philosophisch-Historischen Fakultät beteiligt. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, fakultätsübergreifende Kooperationen in Forschung und Lehre einzugehen. Zudem wird die Mitwirkung im „Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung“ der Universität Stuttgart erwartet. Die Zusammenarbeit mit Archiven, Bibliotheken und Museen in der Metropolregion Stuttgart ist erwünscht. In der Lehre soll die/der Inhaber/in der Professur das Lehr- und Prüfungsangebot am Historischen Institut sowie in den Technik- und Naturwissenschaften erweitern.
VoraussetzungenDie Einstellungsvoraussetzungen der §§ 47 und 50 LHG Baden-Württemberg gelten.
Die Universität Stuttgart möchte den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich erhöhen und ist deshalb an Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.
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Veröffentlichungsdatum:
02 Sep 2026Standort:
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Universität Stuttgart, GermanyTyp:
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